50. Jahresbericht des Wehrbeauftragten

Zum 50. Mal legte der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages seinen Jahresberichtvor.

Robbe sagte bei der Übergabe des Berichts, dies sei der vierte in seiner Amtszeit und der fünfzigste Wehrbericht überhaupt. Er erinnerte an den ersten Bericht des ersten Wehrbeauftragten Helmuth von Grolmann. Schon 1959 seien nach nur einem halben Jahr Amtszeit mehr als 3.000 Eingaben von Soldaten eingegangen.Die Bundeswehr hat sich nach den Worten Robbes seit damals fundamental verändert, sie sei heute keine Armee zur Landesverteidigung mehr, sondern befinde sich seit 1995 in “bewussten Auslandseinsätzen überall auf der Welt”. Vor diesem Hintergrund sehe der Bericht heute auch anders aus als damals, wenn sich auch einige Themen gehalten hätten. [Quelle: Deutscher Bundestag]

Zentrales Thema des diesjährigen Berichts ist die schlechte sanitätsdienstliche Versorgung. Bereits in den vergangenen Jahren hatte Robbe angemahnt, insbesondere die Versorgung im Einsatz zu verbessern. Bislang war dieses Bemühen nicht von Erfolg geprägt. Es bleibt zu hoffen, dass wenigstens künftig in diesem Bereich seitens der Führung nachgebessert wird.

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